Grüne Woche 2019. Berlin. Vielfalt rund um ein Thema. Ernährung.

27.01.2019

Nachhaltigkeit, FairTrade, Ökobilanz, Tierwohl, Lebensmittelkennzeichnung – endlich neue Wege?

 

Genuss und Lebensfreude, der Markenkern der Grünen Woche war dieses Jahr für uns und auch sicherlich für alle anderen 400.000 Besucher sichtbar. Der erste Gang durch eine Halle war schon vielversprechend: Singende Ukrainerinnen, kulinarische Köstlichkeiten aus den skandinavischen Ländern: Leckerer Elch-Burger und Rentierfleisch aus Schweden, frisch gezapftes Pils aus Lettland sowie Fischköstlichkeiten aus Finnland. Nicht zu vergessen der Käsespieß aus Ungarn. Eingerahmt wurde die Präsentation durch authentische Vertreter der einzelnen Länder. Die Vielfältigkeit der unterschiedlichsten Nahrungs- und Genussmöglichkeiten wurden eindrucksvoll zur Schau gestellt. Erfahrungen rund ums Essen komprimiert, woanders so nicht zu erleben.

 

FAZIT

Einfach nur Wow! Nicht zu vergessen, ist das Gebäude der Messe Berlin aus den 1930er alleine eine Reise wert.

 

GROßE THEMEN

wie Nachhaltigkeit, FairTrade, Ökobilanz, Tierwohl und Lebensmittelkennzeichnung wurden in den zehn Tagen auf der #IGW2019 Großgeschrieben. Zahlreichen Diskussionspanel boten Fachbesuchern, Verbrauchern, Medien und allen voran Bundespolitikern die Möglichkeit, sich auszutauschen. „Noch nie war die Präsenz der Bundespolitik so prägnant, allen voran die Auftritte von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesministerin Julia Klöckner“,so Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. Wünschenswert wäre, dass nun auch die Weichen gestellt werden, um nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Handel und in der Ernährungsindustrie eine Veränderung eintritt. 

 

DER VERBRAUCHER ENTSCHEIDET

Getrieben wird letztendlich der Markt durch das veränderte Konsumentenverhalten. Immer mehr Menschen haben das wachsende Bedürfnis nach mehr Information, Stichwort: Transparency. Was auch im Food-Report* von der Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler umfassend vorgestellt wird. Konsumenten wollen genauer wissen, was sie essen und wo die Produkte herkommen. Letztendlich zählt, wie nachhaltig ist der Anbau bzw. wie artgerecht ist die Tierzucht.

 

FOOD-START-UPS 
machen sich allen voran das zum Thema und bedienen damit das neue Denken des Konsumenten. Allerdings ist der Markt kein Selbstläufer. Verordnungen und Gesetze sowie technische Hürden erschweren neuen und klein aufgestellten Unternehmern und Unternehmerinnen, ihre Ideen an den Mann zu bringen. Wie bekomme ich einen Regalplatz im Lebensmittel-Handel und vor allem, wie halte ich ihn? Gut, wenn da eine professionelle Beratungsagentur, die die Branche kennt, Hilfestellung bietet. Aber auch hier muss man sich wieder einer anderen Herausforderung stellen – die Finanzierung. Gefragt sind jetzt Investoren, die solche mutigen Innovationen unterstützen und damit die Hürden für nachhaltigere und gesündere Ernährungsformen vorantreiben.

 

AUF EINE BESSER SCHMECKENDE ZUKUNFT!

 


 

Preisverleihung Food-Start-ups 2019

 

Wir gratulieren den prämierten Food-Start-ups 2019. Die Jury hat damit die Trends der Zukunft ausgezeichnet.

 


PLATZ 1:
Spoontainable – der essbare Eislöffel.

 

Die Alternative zum herkömmlichen Einwegeislöffel besteht aus Nahrungsfasern, welche wiederum von Lebensmitteln stammen, die sonst ebenfalls entsorgt worden wären.

 

Geschäftsführerin Amelie Vermeer

www.facebook.com/Spoontainable

PLATZ 2:

HANS Brainfood – Power fürs Hirn

 

Der perfekte Snack für jeden, der auch in stressigen Situationen mentale Höchstleistung vollbringen möchte.

 

Matthias Coufal

hans-brainfood.de

PLATZ 3:

DE CANA – Panela

 

Natürliche Zuckerspezialität aus dem Hochland der kolumbianischen Anden, aus 100 Prozent Zuckerrohr. Die die schonende Verarbeitung bleiben Vitamine und Mineralien aus der Pflanze erhalten. Durch den direkten Handel mit dem Zuckerrohrbauern werden die einzelnen Familien direkt unterstützt.

 

Geschäftsführerin Anna Elisabeth Segoiva

de-cana.com

 


 

Eva-Maria vom Bruch 

Agentur Goldmund

 

Foto: Internationale Grüne Woche 2019 Berlin